“Schnell mal orientieren”

Am vergangenen Tag bin ich dann in der Gegend von dem Trainingszentrum geblieben und habe mir vor Ort eine gemütliche Unterkunft gesucht, denn ich hatte am nächsten Tag etwas ganz Besonderes vor. Zwar nicht ganz freiwillig, aber dennoch war ich schon gespannt, was mich da wieder erwarten würde. So musste ich meine Nachtruhe ausnahmsweise einmal früher antreten.

Ich bin dann erstmalig wirklich pünktlich beim Frühstück aufgetaucht und gleich darauf wieder zurück in die große Stadt gefahren. Was war eigentlich passiert, dass ich an diesem Tag so einen Stress hatte? Es war natürlich auch das wieder eine ganz spezielle Idee von meinen “guten” Freunden. Mit der Ausrede, mir etwas Gutes tun zu wollen und mich zu einem tollen Abenteuer zu bringen, haben die mich doch tatsächlich zu einem Orientierungslauf angemeldet. Was auch immer sie damit bezwecken wollten. Vielleicht wollten sie mich nur herausfordern, um dann zusehen zu können, wie ich daran scheitere. Doch ich glaube nicht, dass die so Böse sind. Eher sind die sicher irgendwo wieder bei einem Bier beisammen gesessen und haben das halt als eine ganz tolle Aktion gefunden, mich da so in das kalte Wasser zu stoßen. Ihre schelmischen Grinser dabei kann ich mir lebhaft vorstellen. So war ich an diesem Morgen mehr als motiviert denen zu zeigen, wo der Caspar den Wein herholt. Ich würde das also schon schaffen.

Mit der genauen Anweisung, wo diese Veranstaltung stattfinden sollte, bin ich auf einem der Hausberge der großen Stadt dann pünktlich eingetroffen. Dort waren schon Unmengen von Leuten unterwegs und es ist aller möglicher Kramurks in der Gegend herumgestanden. Da waren Zelte, an denen es Getränke und Speisen gab, andere hatten wiederum Gewandartikel im Angebot und weiter boten irgendwelche komischen Gerätschaften feil. Das soll jetzt ein Orientierungslauf sein, dachte ich mir. Gut, die erste Herausforderung stellte sich gleich mal bei der Suche nach der Anmeldung ein. Doch mit meinem guten Spürsinn habe ich es dann geschafft. Dort bekam ich die notwendige Ausrüstung und eine genaue Einweisung, was jetzt dann abgehen würde.

Irgendwie wurde ich danach ein wenig nervös. Die Anforderung bei diesem Lauf war nämlich mit einer Karte, die man erst beim Starten bekommt, durch ein Gelände zu laufen, das man nicht kennt, dort alle markierten Punkte zu finden und dann noch zu schauen, dass man das in der schnellsten Zeit erledigt. So etwas habe ich noch nie gemacht. Das kann ja lustig werden. In diesem Moment habe ich meine “besten” Freunde nicht mehr ganz so lieb gehabt. Doch viel Zeit blieb mir nicht, um denen wirklich böse zu sein, denn kurz darauf ging es auch schon los. …..

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