Historisches aus der Brigittenau

Quelle: Bildarchiv Austria

Der erste Vorläufer der Straßenbahn in Wien war die Brigittenauer Eisenbahn, eine Pferdebahn, die vom 2. Juli 1840 bis zum 29. Juni 1842 vom Donaukanal (beim Rotenturmtor) über Obere Donaustraße, Gaußplatz und Jägerstraße zum Vergnügungsetablissement Kolosseum in der Zrinyigasse 15 in der Brigittenau führte und jeweils ab 14 Uhr alle Viertelstunden verkehrte.

Die Brigittenauer Eisenbahn, auch als Pferdeeisenbahn bezeichnet, fuhr auf Holzschienen.

Durch die Brigittenau fuhr seit 1886 die Dampftramway von der heutigen Augartenbrücke nach Stammersdorf und eine Pferdebahn vom Nfordbahnhof kommend über die Brigittabrücke (heutige Friedensbrücke) in den heutigen 9. Bezirk. In der Brigittenau wurden für die Dampftramway zweiachsige Loks mit 60 PS verwendet. Da auch Güterwagen, die ausschließlich Gemüse und Obst aus den nördlichen Regionen Wiens in die Stadt brachten und meist morgens und abends an die  Züge gekuppelt waren, hieß diese Tramway im Volksmund auch “Bauerntramway”. Die Tramway fuhr bis 1910 und wurde dann vom elektrischen 31er abgelöst.

Ab 28. Jänner 1897 fuhr die erste “Elektrische” durch Wien. Es war die sogenannte Transversallinie und führte vom Nordbahnhof, Nordwestbahnhof, durch die Wallensteinstraße zum Franz Josephs Bahnhof und weiter zum Westbahnhof. Das entspricht der heutigen Linie 5.


Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Wien



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