Historisches aus dem Wallensteinviertel

Quelle: Bildarchiv Austria

Die Sascha-Filmindustrie AG war die größte österreichische Filmproduktionsgesellschaft der Stummfilmzeit und der frühen Tonfilmzeit. Das Unternehmen wurde 1910 von Alexander Joseph „Sascha“ Graf Kolowrat-Krakowsky als Sascha-Filmfabrik in Pfraumberg in Böhmen gegründet und 1912 nach Wien verlegt. Der erste Firmensitz war in der Pappenheimgass 2 – Ecke Treustraße.

Am 10. September 1918, nach der Fusion mit dem Filmverleiher Philipp & Pressburger, wurde das Unternehmen zur Sascha-Filmindustrie AG umgewandelt.

1933 trat das deutsche Tobis-Tonbild-Syndikat in die Gesellschaft ein. Der neue Name war Tobis-Sascha-Filmindustrie AG.

1938, im Rahmen des Anschlusses Österreichs an das Deutsche Reich, ging das Unternehmen in den Besitz der Nationalsozialisten über und wurde als Wien-Film GmbH neugegründet.

Mit Monumentalfilmen wie Alexander Kordas „Prinz und Bettelknabe“ (1920) und Michael Curtiz’ „Sodom und Gomorrha“ (1922) sowie „Die Sklavenkönigin“ (1924) stieg das Unternehmen zu einem der erfolgreichsten europäischen Filmproduzenten auf.


Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sascha-Filmindustrie



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