Historisches aus dem Brigittaviertel

Quelle: Photographics

Im Zuge der Donauregulierung 1870 bis 1875 entstanden im früheren Auengebiet Siedlungsflächen, die mit Verkehrsflächen erschlossen wurden.

Eine davon war der heutige Friedrich-Engels-Platz, der zuerst Kaiser-Josef-Platz genannt wurde.

Am 22. Februar 1884 wurde er offiziell in Kaiserplatz benannt.

1920 (Gemeinderatsausschuss) erfolgte die Umbenennung in Engelsplatz.

1934 (Bürgermeisterbeschluss vom 27. Dezember) bis 1946 hieß er Pater-Abel-Platz.

Heinrich Josef Maria Abel SJ (* 15. Dezember 1843 in Passau; † 23. November 1926 in Wien) war ein katholischer Priester und Jesuit. Ab den 1890er-Jahren wirkte er vor allem in Wien als erfolgreicher Prediger und Gründer von Kongregationen. Da er sich hauptsächlich an Männer wandte, erhielt er den Beinamen „Männerapostel von Wien“. Sein Wirken war von einem Antisemitismus christlichsozialer Prägung gekennzeichnet.

In der Zeit von 1942 bis 1945 befand sich am Pater Abel Platz 20 ein Lager für russische, dänische, griechische, italienische, polnische und jugoslawische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter der nationalsozialistischen Zeit.

Am 14. Mai 1946 erfolgte die Benennung in Friedrich-Engels-Platz.


Quellen:

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Friedrich-Engels-Platz

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Zwangsarbeiterlager_Pater-Abel-Platz_20https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Abel



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