Historisches aus dem Wallensteinviertel

Quelle: Bildarchiv Austria

Klosterneuburger Straße 10

Am Gaußplatz, am Rande des Augartens, gerade noch im 2. Bezirk steht die Kirchre Mutter Gottes.

Den Beginn dieser Pfarre setzte – wie an vielen anderen Stellen in Wien – der später als „Kirchenerrichter“ berühmt gewordene Prälat Gorbach im Jahr 1935 mit der Errichtung einer Notgottesdienststätte in angemieteten Räumlichkeiten des Hauses Klosterneuburger Straße 10.

Am 1. September 1944 wurde dem St. Pöltner Weltpriester Ferdinand Schüttengruber die Verantwortung für diese Gottesdienststätte und die Pfarrgemeinde anvertraut. Im laufe der Zeit kamen immer mehr Gläubige aus der Umgebung und aus den Nachbarpfarren zum Gottesdienst.

Unzumutbare Enge, unzureichende Belüftung und mitunter lebensgefährliches Gedränge stellten immer dringender die Frage nach dem Bau einer neuen Kirche.

Der Bau sollte ganz in Holz ausgeführt und mit einem wetterfesten Putz versehen werden. An die 1200 Menschen sollten darin Platz finden.

Am 13.9.1948 tat Pfarrer Ferdinand Schüttengruber den ersten Spatenstich für diese neue Kirche am Rande des Augartens. Mit großer Begeisterung half der Pfarrkirchenrat und die gesamte Bevölkerung mit, sodass bereits am 19.12.1948 – nach drei Monaten Bauzeit (!) – die Kirche durch Kardinal Innitzer geweiht werden konnte. Die Erhebung zur Pfarrkirche erfolgte dann 1950.


Quellen:

www.kulturpol.at



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