Historisches aus Zwischenbrücken

Quelle: Photographics

Auf Drängen von Lorenz Böhler (Chirurg) stellte die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt AUVA in einem ihrer Bürohäuser in der Webergasse 2–6 im 20. Wiener Gemeindebezirk zwei Stockwerke zur Verfügung, die in ein Unfallkrankenhaus umgebaut wurden, das zeitgenössisch als Unfallkrankenhaus in der Webergasse benannt wurde.

Mit den Arbeiten wurde 1923 begonnen und im Jahr 1925 erfolgte die Eröffnung. Lorenz Böhler wurde zum ärztlichen Leiter und Primar ernannt. In diesen Funktionen war er bis 1963 tätig und machte das Unfallkrankenhaus zu einem weltweiten Vorbild für Unfallkrankenhäuser.

Ein Jahr nach dem Rücktritt von Lorenz Böhler beschloss die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt 1965 den Neubau des Spitals in der Donaueschingenstraße. Baubeginn war im Jänner 1967. Am 9. November 1972 erfolgte die Inbetriebnahme des Lorenz Böhler-Krankenhauses. Architekt des Neubaus, der erstmals in Österreich in Stahlskelett-Leichtbauweise errichtet wurde, war Adolf Hoch.


Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Unfallkrankenhaus_Wien_Lorenz_B%C3%B6hler



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