GESCHICHTLICHES | Nordwestbahnstraße

Der Teil zwischen Taborstraße und Wallensteinstraße wurde wurde ursprünglich als Wallensteinstraße bezeichnet. Erst 1876 scheint die Nordwestbahnstraße in ihrem heutigen Verlauf auf.

Nachdem im Jahr 1872 der Nordwestbahnhof eröffnet wurde, gewann die Straße an Bedeutung.

Auf Höhe Ordnungsnummer 2-4 befand sich einstmals das schönste Gebäude der Nordwestbahnstraßer, die Abfahrtshalle des Nordwestbahnhofes. Das Gebäude wurde 1945 durch sowjetischen Artilleriebeschuss schwer beschädigt und 1952 endgültig abgetragen.

Die stärkere Besiedlung der Brigittenau führte zur Neustrukturierung der Straßen und dem Verschwinden des alten Damms zum Augarten hin.

Der um 1900 auf einem Stadtplan bereits wie fertiggestellt gezeichnete Abschnitt der Straße von der Leipziger Straße nordwärts zur Stromstraße wurde in der Realität bis heute nicht errichtet.

Im Hof des Hauses Nordwestbahnstr. 45 steht die Statue des hl. Johannes Nepomuk (Brückenheiliger und Patron des Beichtgeheimnisses). Die Statue wurde im Zuge der Donauregulierung aus der Au hierher gebracht.

Der bekannteste Ort war das 2012 geschlossene Postamt 1204 auf Nummer 6 als letzter verbleibender Rest des alten Bahnhofs, der gegenwärtig dem Verfall preisgegeben ist.


Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Nordwestbahnstra%C3%9Fe_(Wien)

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