“Ein ruhiges Fest”

In den nächsten Tagen habe ich dann wirklich versucht meine Freunde vor den Feiertagen noch einmal zu treffen. Doch dieses Vorhaben war irgendwie nicht so sehr von Erfolg gekrönt. Ich dachte mir, ich gehe einfach wieder an die Orte, an denen ich sie auf meinem Weg schon einmal getroffen hatte. Angefangen habe ich auf dem großen Platz bei der Apotheke. Dort habe ich einig Zeit gewartet, doch von Uwe war am heutigen Tag weit und breit nichts zu sehen.

Also ging ich weiter zu diesem Pferdeleberkässtand in der Hoffnung dort vielleicht den hungrigen Joe zu finden. Doch auch hier war das Ergebnis genau dasselbe wie bei der Bim-Garage, wo ich hoffte Michaela zu treffen. Leicht resigniert kam ich dann bei der Trafik vorbei, wo ich sicher war wenigsten Michael zu finden. Doch denkste. Die Trafik war fest verschlossen und an der Türe klebte ein Zettel mit der Aufschrift: “Am Nachmittag zu!” Super! Warum auch immer, aber irgendwie sind alle meine Freunde zur Zeit verschwunden. Sonst sind an diesem Tag aber auch sehr wenige andere Leute auf den Straßen unterwegs und die paar, die herum liefen, hatten wieder diese komischen Masken auf. Es war irgendwie gespenstisch.

Letztlich habe ich dann noch versucht die Babs anzurufen, doch auch sie ging nicht zu ihrem Telefon. Na ja, dann soll´s halt nicht sein, dachte ich mir. Plötzlich fiel mir ein, dass ich ja auch eine Telefonnummer von René bekommen hatte. Also meine letzte Chance. Und? Ja, der Soldat meldete sich mit einem sehr harschen Ton: “Sicherheitsdienst!” Bum, was ist da los, durchfuhr es mich. Seine Stimme beruhigte sich erst, als er mitbekommen hat, dass ich es bin. Er erklärte mir, schon die ganze Nacht die Wache über gehabt zu haben und dass ihm die Leute mit ihrer Hektik schon ziemlich auf den Geist gehen. So ist er schon froh wenn er endlich Dienstschluss hat.

Nach einigen ausführlichen weiteren Beschreibungen über seinen mühseligen Dienst, beruhigte sich die Stimmung von René relativ schnell wieder und wir verabredeten uns am späten Nachmittag zu einem Weihnachtspunsch. Ich sollte ihn dann bei der Kaserne abholen.

Pünktlich zu der vereinbarten Zeit war ich vor dieser Kaserne. René war noch nicht da und ich hatte ein wenig Zeit dieses Gebäude ein wenig genauer zu betrachten. Irgendwie schaute es aber nicht wirklich nach einem großen Festungsbau aus. Es war inmitten anderer Wohnhäuser eingebettet und auch der Baustil war der gleiche. Es hatte eher irgendwie den Charakter eines alten Krankenhauses. Warum baut man überhaupt die jetzigen Kasernen für die Soldaten mitten in die Wohngebiete, wo es doch bei der Anforderung einer schnellen Ausrückung nur Probleme geben kann.

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Der nächste Tagebucheintrag folgt am Samstag 08. 01. 2022

Ihr müsst unbedingt schauen wie es weitergeht.


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