Tagebuch Teil 3 – Eintrag 011

“Auf in´s Ländle”

Nachdem ich mich zurück ins Grätzel, in dem ich mich auskannte, begeben hatte, fiel mir ein, dass ich ja immer noch im Besitz dieser Bücher war, in welchen einiges über die Geschichte der Gegend geschrieben steht.

Nachdem ich eines der Bücher geholt hatte, begab ich mich damit in einen sehr gemütlich wirkenden Gastgarten. Dort studierte ich als erstes die Speisekarte. Hier fanden sich echte Wiener Spezialitäten. Es gab Eiernockerl mit grünem Salat, Wiener Apfelstrudel, Kaiserschmarrn, Tafelspitz mit Semmelkren und vieles andere. Aber so viel wußte ich bereits. Diese Wiener Spezialitäten waren allesamt Lieblingsspeisen des früher hier regierenden Kaisers. Also sind das nicht Wiener Spezialitäten sondern eigentlich Kaiserspeisen, die in weiterer Folge offenbar auch dem Wiener Volk mundeten. Was wäre wohl, wenn es keinen Kaiser gegeben hätte und vielleicht jemand aus den vielen zugewanderten Völkern damals regiert hätte. Wären dann Wiener Spezialitäten Kebab, Dürüm oder Serbischer Karpfen? Das müsste man einmal wissenschaftlich recherchieren dachte ich.

Der Kellner kam und als ich dann bestellt hatte vertiefte ich mich in das Buch. Ich erfuhr daraus, dass die Strecke auf der das erste Dampfross, welches in diesem Land fuhr, auch nach dem Kaiser Ferdinand benannt war. Das war doch auch eine Spur die mich in meinen Untersuchungen weiterbringen könnte. Vielleicht könnte mich die Kaiser Ferdinand Bahn in Gebiete bringen, in welchen ich Antworten auf meine Fragen erfahren könnte. Nach dem Verzehr eines köstlichen Stückes vom Wiener Apfelstrudel mit einer Tasse Kaffee, welcher sich  Kaisermelange nannte, begab ich mich auf die Suche nach dem Punkt, an welchem man in diesen Zug einsteigen kann. ……….

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